Eliteseminar in Holzhausen

Am vergangenen Wochenende sind einige Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe vom Elitenetzwerk Bayern zu einem Softskill-Seminar nach Holzhausen am Ammersee eingeladen worden.

Wir wurden am Freitag direkt von der Schule abgeholt und zu einem Tagungszentrum mit tollem Blick auf den See gefahren. Dort angekommen wurden wir freundlich von den Veranstaltern begrüßt. Nach dem Beziehen unserer Doppelzimmer haben wir uns mit den Schülerinnen und Schülern der anderen drei Schulen in unseren Workshops eingefunden. Dabei war von „richtiges Feedback geben“ über „persönliches Ressourcenmanagement“ bis zu „Kreativität“ und „richtiges Diskutieren“ für jede bzw. jeden etwas dabei.
In dem Workshop „Wirksam durch Feedback“ beschäftigten wir uns mit dem richtigen Geben von Feedback. Zum Beispiel lernten wir in unserer Kritik die drei Ws anzuwenden: Wahrnehmung-Wirkung-Wunsch.

Außerdem wir uns mit den Begriffen des „naiven Realismus“, also der Feststellung, dass Wahrnehmung immer subjektiv ist und der „Abstraktionsleiter“, eine weiteren Technik für konstruktives Feedback, bekannt gemacht. Nachdem wir über die Theorie informiert waren, versuchten wir unser Wissen an konkreten Beispielen umzusetzen. Zusätzlich drehten wir kurze Lernvideos, in denen wir unser Wissen zusammenfassten. Insgesamt lernten wir, wie man objektiv Feedback gibt und wie man Feedback richtig aufnimmt.

In einem der Workshops haben wir uns mit der Anwendung von Kreativitätstechniken beschäftigt. Beginnend mit Anti-Blockadetechniken, um uns von festgefahrenen Gedankenstrukturen zu lösen, haben wir unsere kreative Grundhaltung gestärkt. Dies haben wir dann gleich ausprobiert und mithilfe von Ideenfindungstechniken kreative Lösungen für lebensnahe Probleme gesucht. Dabei haben wir beispielsweise die imaginäre Brainstorming-Technik angewendet, für die wir unsere Problemstellung auf möglichst entfernte Fragestellungen übertragen haben. Die Suche nach einer Motivation für die Klausurvorbereitung wurde dann zum Beispiel in die Frage umgewandelt, auf welche Weise man seiner Katze beibringt, das Katzenklo zu verwenden. Besonderer Wert wurde dabei auf verrückte Ideen gelegt, die dann wieder auf unsere ursprüngliche Frage übertragen wurden. Um diese zu sinnvollen Problemlösungen zu verarbeiten, haben wir verschiedene Bewertungsmethoden kennengelernt. Abseits der Pro-Kontra-Liste haben wir gelernt, verschiedene Aspekte begründet abzuwägen. All diese Techniken durften wir dann umsetzen und ein möglichst kreatives Video erstellen. Durch den Workshop haben wir wirklich einiges gelernt, denn die Videos waren kreativer, als wir es uns vorher je zugetraut haben.

Abends hatten wir dann die Möglichkeit, uns durch verschiedene Spiele besser kennenzulernen oder einfach gemeinsam die Freizeit zu genießen. Für den nötigen Ausgleich sorgte dann ein Sportblock am Samstagnachmittag. Am zweiten Abend wurden wir durch Alumnae und Alumni über verschiedene Lebensläufe, das Max-Weber-Programm und mögliche Stipendien informiert.
Am Sonntag ging es dann nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen auch schon wieder zurück nach Gauting.

Für das gelungene Wochenende und die gute Organisation möchten wir uns ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken! Es hat uns allen sehr gut gefallen!

TUMKolleg OvTG